Entstehung & Entwicklung der Daub-Methode

Viele körperliche Symptome, Schmerzen bis hin zu Bewegungseinschränkungen und äußerlichen, körperlichen Veränderungen verursacht jeder selbst, unwissend. Dies geschieht langsam, fast unmerklich. Äußere Veränderungen dichtet man dem Alter, der Arbeit, den Genen oder der Psyche an. Kurzzeitig, sich meldende Symptome werden mit Medikamenten oder der Suche nach Hilfe unterdrückt. Irgendwann geht dies nicht mehr und die körperlichen Symptome melden sich heftig. Und nun?

Viele Menschen haben mich während des Trainings immer wieder gefragt, wie ich denn auf all diese Übungen und Erkenntnisse gekommen bin, ohne Arzt oder Therapeut zu sein. Meine langjährigen Schmerzen und zunehmenden Probleme waren Grund genug. Als Kind hatte ich alle Kinderkrankheiten, dazu gehörten Masern, Scharlach, Windpocken, Mumps und viele grippale Infekte mit hohem Fieber. Nachdem die Kindheit vorbei war, lief es nicht besser. Ständig litt ich unter hohem Fieber und grippeähnlichen Symptomen. War ich empfindlicher als andere? Schon der kleinste Schnupfen war ein Drama für mich, denn damit fühlte ich mich regelrecht "krank" und "kaputt". Was war die Ursache und was konnte ich schon dagegen tun? Nichts! Heute weiß ich es allerdings besser. Es war der Beginn meiner langjährigen Leidensgeschichte, die sich in körperlichen Beschwerden (Symptomen) äußerten und verschlimmerten.

Meine Symptome waren zahlreich

Kamen seit der Pubertät noch extrem starke Menstruationsbeschwerden und schon seit dem 20. Lebensjahr leichte Dauerrückenschmerzen dazu, entwickelten sich ab dem 30. Lebensjahr eine immer stärker werdende Migräne und immer mehr ein Dauerrückenschmerz. Ärzte habe ich nur wenige konsultiert. Wollte ich es nicht wahrhaben, nicht annehmen? Hatte ich Angst vor einer niederschmetternden Diagnose? Ich weiß es nicht oder nicht mehr.

Irgendwann kam Asthma hinzu, das ich zunächst für Herzbeschwerden hielt, dann starke Rückenschmerzen mit Bewegungslosigkeit und Depressionen, sowie viele kleine weitere Zipperlein. Fühlt sich so das "alt werden" an? Dieser Gedanke schoss mir immer wieder durch den Kopf. Wie werde ich mich 10 Jahre später fühlen? Wird es schlimmer werden? Sicherlich, davon ich ich aus. Muss ich irgendwann operiert werden oder Psychopharmaka einnehmen? Diese Gedanken kamen mir immer wieder in den Sinn und ich schob sie schnell zur Seite. Das wollte ich auf keinen Fall. Wer will das schon? Vertrauen in Ärzte hatte ich keine, denn auf die Diagnosen und was man mir einreden wollte hatte ich keine Lust. Es genügte was andere erzählten. So sprach ich mit niemandem über meine Symptome und Schmerzen. Wozu auch? Darüber zu sprechen brachte auch keine Besserung.

Was konnte ich selbst tun?

Im Gegenzug hatte ich immer den Gedanken im Kopf, meine Beschwerden selbst zu lösen. In meinem Inneren regte sich immer ein Gedanke, der mich fragen ließ, warum das Alt werden denn mit Symptomen und Schmerzen verbunden sein soll. Doch wie konnte ich das ändern? Wie sollte ich das tun? Irgendwelche Fitnesscenter, Gymnastikgruppen oder Yogagruppen aufsuchen? Das war nun wahrlich nicht mein Ding. Gelenkig war ich schon immer und wohl besser als manch anderer und hatte dennoch diese Probleme.

Der Anstoß, meiner Beschwerden Herr zu werden, war die Idee ein Training gegen Schnarchen zu entwickeln. Nach erfolgreich beendeter Testphase und der darauffolgenden Arbeit mit den Teilnehmern im Anti-Schnarch-Training kamen immer wieder positive Rückmeldungen, die mit dem Schnarchen nichts zu tun hatten. Minderung von Rücken- oder Nackenbeschwerden ließen mich aufhorchen. Wie konnte das sein? Was haben die Übungen gegen schnarchen mit anderen Beschwerden zu tun?

Meine Neugierde war geweckt. So befasste ich mich intensiver mit meinen eigenen Beschwerden, beobachtete mich, zog Feststellungen zu mir und anderen und entwickelte im Laufe der Zeit die Daub-Methode. Besonders interessant war die Entdeckung wie viele Beschwerden ähnlichen Ursprungs sind und nur durch unterschiedliche Muskelanspannungen unterschiedliche Symptome auslösten. Wie löst man Migräne, wie Rückenbeschwerden, woher kommt ein Augenstechen, woher kribbelige Beine? Besonders bei Depressionen konnte ich erstaunliche Feststellungen machen. Denn ich habe MICH wirklich nicht geschont und weiß heute woher Depressionen herrühren und wie man sie löst, samt den häufig auftretenden fixen Gedanken im Kopf. Wie löst sich ein Kopfdruck oder ein Schnappfinger?

Viele können es nicht glauben

Wer das zum ersten Mal liest, der glaubt es nicht oder kann es nicht glauben. Warum eigentlich? Nur weil wir heute die Meinung vertreten, ein Arzt weiß mehr? Weil wir glauben für jeden Körperteil einen Spezialisten zu benötigen? Weil wir der Meinung sind alles über unseren Körper zu wissen und das, was wir nicht wissen oder lösen können, das ist ein psychisches Problem? Dann gibt es wohl viele Leute mit psychischen Problemen und solche, die es sich selbst einreden oder einreden lassen. Die Medizin ist leider nicht so weit entwickelt, wie sie selbst vorgaukelt. Sie vermittelt eher den Eindruck einer Gerätehörigkeit und jeder Mensch ist eine Fehlkonstruktion der Natur. Wir haben verkümmerte Muskeln, gestörte Verhaltensweisen, schlechte Gene und sind irgendwie alle gestört. Es fehlt nur noch der Tag, an dem ein Kind sofort einen Chip eingepflanzt bekommt und damit sein Leben lang registriert ist. Ein Szenario das wohl nicht mehr so weit entfernt ist.

Sie können das so glauben und danach leben oder es ändern. Der Körper ist unser Werkzeug, damit bewegen wir uns, denken wir und drücken uns anderen aus. Wie sich Schmerz anfühlt kann man einem anderen nicht vermitteln. Warum man Ängste oder schlechte Laune hat genauso wenig. Auch das Rauschen im Ohr ist ein subjektives Gefühl. Doch all das ist veränderbar. Ein Mensch, der nie Schmerzen empfunden hat, der reagiert bei auftretendem Schmerz natürlich empfindlicher und vermeintlich "wehleidiger". Unser psychischer Zustand ist weitestgehend von unserem körperlichen Zustand abhängig. Das hat jeder schon erfahren. Bei Schmerzen fühlt man sich nicht gut und verkrampt.

Ein komplexes System, das bei vielen Symptomen körperlichen Ursprungs hilft ist die Daub-Methode. Die meisten heutigen Symptome sind nämlich körperlichen Ursprungs, wozu auch plötzlich erworbene oder auftretende Depressionen zählen. Obwohl es viel einfacher ginge und viele Kosten eingespart werden könnten, wird nach wie vor falsch therapiert, unnötig medikamentiert oder operiert. Die Leidtragenden sind die Betroffenen. Das erfährt man aber erst, wenn man sich in der gesamten Maschinerie befindet.

Die Übungen und Erkenntnisse der Zusammenhänge wurden alle von mir entwickelt und sind nicht von anderen Methoden oder Übungen zusammengewürfelt oder entlehnt. Ich war unbefangen und unvoreingenommen und das war die beste Vorraussetzung. Diese Voraussetzung sollte jeder zu einem Training auch mitbringen.

Schon während des Trainings machen sich körperliche Reaktionen bewerkbar. So kann es wieder zu erhöhter Durchblutung, Wärmeempfinden und fühlbare Löslösung von Muskelverspannungen kommen. Und dies ohne Gerät oder dass der Trainer der Daub-Methode irgendetwas an Ihnen aktiv auslöst. Es wird Ihnen lediglich gezeigt worauf es ankommt. Das ist keine Gymnastik, sondern die Erfahrung welche Übungen notwendig sind für dieses oder jenes Symptom und was noch dazu gehört.

Tiefe Eingriffe in körperliche Zustände

So verlieren Sie Ängste, Panikattacken, Depressionen und die Ungewissheit des Ausgeliefertseins. Sie selbst erleben Ihren Körper und erleben was Entspannung wirklich bedeutet. Das Ausruhen nach einem stressigen Arbeitstag ist dann nicht mehr notwendig. Sie lernen im Stress Stress abzubauen oder erfahren wodurch Ihre Depressionen ausgelöst werden oder was sie tun können bei starken Rückenschmerzen oder Tinnitus. So lösen Sie selbst Ihre körperlichen Symptome und können sie auch selbst steuern. Sie werden immer wieder in alte Verhaltens- und Bewegungsmuster verfallen und lernen aber diese immer wieder zu korrigieren. Technik eben! So wird es immer leichter, besser und sie fühlen wie ihre längst verschollenen Lebensgeister wieder aktiv werden. Das Alter ist kein Angstfaktor mehr.

Die körperlichen Auswirkungen und Reaktionen spürt man erst durch die praktische Anwendung der Übungen. Der Trainer ist dazu da, die Übungen richtig zu vermitteln. Mittels eines Buches oder Videos ist dies unmöglich. Das Training enthält viele technische und ungewöhnliche Übungen, die live erfahren werden müssen. Dazu gehören auch die Unterschiede zwischen richtig und falsch. Dazu dient auch der Trainer, der als Vorbild fungiert und auch ein anfassbares Versuchsobjekt ist. Wie fühlt es sich richtig und wie falsch an? Wie führe ich Übungen richtig aus, wie fühlt sich dieser oder jener Körperdruck an? Das sind die Dinge um die es beim Üben geht. Dieses Training ist vergleichbar mit einer Sportart, die man lernen möchte. Ohne Trainer wird man nicht weiter kommen, denn er vermittelt die Technik und hat die Erfahrung selbst Kleinigkeiten zu erkennen und zu korrigieren.

Man kann es sich nur selbst beweisen

Zwischenzeitlich habe ich es mir selbst bewiesen und konnte auch anderen mit meiner Methode helfen, die sich wiederum selbst geholfen haben. Der Weg bis heute war aus meiner Sicht gesehen zwar lang, aber aus normal medizinischer Sicht betrachtet sehr, sehr kurz, viel zu kurz. Dafür kann ich aber nichts. Ich habe es vorgemacht und mache es vor, dass jeder sich selbst helfen kann, wenn er dies nur möchte. Viele sind immer wieder über die Übungen verwundert und erstaunt und lösen ein "AHA, so ist das" aus. "Das ist ja ganz logisch", tönt es da aus erstaunten Mündern. Ja, es ist logisch, doch man muss es wissen und tun und vor allen Dingen RICHTIG tun. Halbherzigkeiten funktionieren nicht.

Viele Faktoren spielen zusammen und manche Voraussetzungen sind wichtig. Auch eine Selbstüberschätzung, die doch oftmals vorkommt, spielt eine wesentliche Rolle. Wer ein Training besucht sollte bei NULL anfangen. Null vom Wissen, Null von den Erwartungen und Null von der Selbsteinschätzung. All diese Dinge sind unnötiger Ballast und bringen Sie nicht wirklich voran. "Ich könnte ja zusätzlich noch dies und jenes tun oder da hab ich was gelesen oder dann könnte ich noch den Kurs besuchen, etc.. Wer so denkt, soll dabei bleiben, aber nicht in Erwägung ziehen ein Training der Daub-Methode zu besuchen. Viele Köche verderben den Brei. Der Volksmund sagt es richtig. Man kann nicht viele Dinge zur gleichen Zeit tun und noch dies und jenes. Wer Alles auf einmal will bekommt am Ende gar nichts oder nur Chaos. Eine Sache nach der anderen abarbeiten und sich voll und ganz darauf konzentrieren, das ist die beste Voraussetzung. Je größer der Leidensdruck ist, desto größer die Bereitschaft zum Üben. Manche Übungen sind äußerst schwierig, andere sehr einfach. Die Feststellung liegt aber bei jedem selbst. Der Körper jedes Einzelnen bestimmt wie leicht oder schwierig eine oder mehrere Übungen sind. Auch das Alter spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Eine wichtige Rolle spielt der Grad der verspannten Muskeln.

Es gibt ältere Menschen, denen man die überhöhte Körperspannung schon von Weitem ansieht. Wenn kein extremer Leidensdruck oder Ehrgeiz vorhanden ist, würde ich von einem Training abraten. Es ist zu anstrengend und die Gefahr aufzugeben ist zu groß. Hierfür sollte man einfach andere Angebote wahrnehmen. Wer wenig oder fast keinen Sport betreibt, wie ich es auch tue, für den ist dieses Training gut geeignet. Es liegt aber wohl eher in dem Begriff "Sport treiben". Was bedeutet das schon? Laufen, Fitnesstraining, Fahrradfahren, Nordic-Walking (Ski fahren ohne Stöcke - so kommt es mir noch heute vor), Gymnastik, Yoga oder irgendetwas anderes. Das nennt sich Sport? Pro Tag für 10 Min. bis 1 oder 2 Std. einer körperlichen Tätigkeit nachzugehen. Und was ist mit dem Rest des Tages? Liegen Sie da faul herum, gammeln in einem Liegestuhl oder schlafen? Nicht? Also betreiben Sie den ganzen Tag Sport!

Alles was wir tun ist Sport für den Körper

Schon das morgendliche Aufstehen ist ein Kraftakt für den Körper, dann folgt der Gang zur Toilette, das Duschen, anziehen, Zähne putzen, Frühstück vorbereiten, das Frühstücken selbst, das zur Arbeit gehen, das in einem Stuhl sitzen, oder gehen, oder Haushalt erledigen. Ständig bewegt man sich und benötigt dazu viele, viele Muskeln. Auch die Rückenmuskeln werden, wenn man Vieles richtig macht, automatisch "aufgebaut". Das wussten Sie nicht? Woher auch, es ist wohl eher unbekannt. Leider verlassen sich die meisten auf irgendein Messgerät und irgendwelche Zahlenwerte. Sie prüfen Ihre Muskeln nicht, wissen nicht, wie es sich anfühlt und leider haben die meisten, darunter auch solche, die im Fitnesscenter Krafttraining machen, wenig Körperkraft. Die Hilfe eines Freundes bei einem Umzug oder bei handwerklichen Tätigkeiten oder einem Umbau zwingt viele schon bald in die Knie. "Ich bin fertig und kann nicht mehr." Das gibt man nicht gerne zu, aber das muss man ja auch nicht - es genügt, wenn man irgendwelche dubiosen Muskeln hat, die eigentlich vom Natürlichen her betrachtet einer Deformation gleichen.

Muskeln müssen deshalb nicht aufgebaut werden, sie müssen richtig benutzt werden, dann bauen Sie sich auch richtig auf und formen den Körper schön proportional. Dann gibt es keine unschönen Fettpolster, Reiterhosen oder Cellulitis. Woher auch? All das geschieht nur durch falsche Benutzung des gesamten Körpers.

Muskelkater macht sich trotz Fitness und Sport breit, die Füße schmerzen, die Arme zeigen Ermüdungserscheinungen und der so kraftgestählte Rücken zeigt erste Schwächen. Natürlich nicht bei jedem, aber bei vielen. Woher kommt der Muskelkater, wenn ich doch täglich meinen Körper stähle. Vielleicht ist das stählen doch nicht so, wie es sein sollte und ein Kräftemessen mit Gleichgesinnten ist nicht das wirkliche Leben. Welcher männliche Zeitgenosse einmal seine Kraft messen möchte, der sollte dies einmal mit einem Mann tun, der keine Fehlhaltungen aufweist und seine Muskeln natürlich benutzt und das ohne viel Schnickschnacksport. Er würde seinen Augen oder besser ausgedrückt seinen Muskeln nicht trauen.

Üben ist nicht gleich Üben

Wenn 10 Menschen ein und dieselbe Übung machen, so macht jeder diese Übung anders. Egal, ob Sport, Fitness, Laufen, Yoga oder Anderes. Es kommt auf Kleinigkeiten an. Diese muss man erkennen und korrigieren.

Ich selbst mache diesen Test auch gerne mit Männern, obwohl ich eine Frau bin. Bei manchen habe ich keine Chance, weil die Alles richtig machen. Andere aber, egal, wie gestählt sie sind, erweisen sich als regelrechte Weicheier.

Die Übungen haben sich ineinander entwickelt, eines kam zum anderen. Es ist wohl eher schwer zu erklären. Weiter unten finden Sie die Entstehungsgeschichte oder wie man es nennen möchte. Ich habe meine Geschichte auch deshalb aufgeschrieben, damit ich mich daran erinnere. Schmerz und all die körperlichen Unpässlichkeiten vergisst man sehr schnell. Heute weiß ich nicht mehr wie es sich anfühlt, denn all meine Beschwerden sind komplett verschwunden.


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